Steigende Energie- und Kraftstoffkosten setzen Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen zunehmend unter Druck. Energie und Mobilität, lange verlässliche Grundlagen von Alltag und Wirtschaft, werden damit immer mehr zum Kostenrisiko. Besonders betroffen sind Fuhrparks, Logistik und Infrastruktur. Hinzu kommen neue Anforderungen aus nationaler und europäischer Gesetzgebung im Bereich Klimaschutz und Energie, die den Handlungsdruck weiter erhöhen.
Gleichzeitig bleiben vielerorts große Flächenpotenziale ungenutzt, obwohl sie einen wichtigen Beitrag zur Entlastung leisten könnten. Denn der Ausbau erneuerbarer Energien konzentrierte sich in den vergangenen Jahrzehnten stark auf Freiflächen und landwirtschaftliche Nutzflächen. Dabei stehen bereits heute große versiegelte Flächen zur Verfügung, insbesondere Parkplätze, die bislang kaum aktiv zur Energieerzeugung genutzt werden.
Vor diesem Hintergrund war das Ziel, ein modulares System zu entwickeln, das Energieerzeugung, Speicherung, Ladeinfrastruktur und intelligentes Lastmanagement in einer wirtschaftlich tragfähigen Lösung vereint. Freinunft hat dafür gemeinsam mit seinen Partnern ein modulares System entwickelt, das genau hier ansetzt: Es verbindet Energieerzeugung, Mobilität und Wirtschaftlichkeit und schafft so skalierbare Lösungen für eine neue Infrastruktur.
Warum dieses Projekt überzeugt
- Einsetzbar für Arbeitsstätten, Kommunen und Wohnungswirtschaft
- Direkte Antwort auf steigende Energie- und Mobilitätskosten
- Kombination aus Energieerzeugung, Speicherung und Lastmanagement
- Skalierbar vom Einzelstandort bis zum Filialausbau
- Integration zusätzlicher Funktionen und Services
- Zukunftsfähig durch steuerbare Lasten und Vorbereitung für bidirektionales Laden
Unsere Lösung
Freinunft hat ein modulares PV-Lade-Carportsystem entwickelt, das Energieerzeugung, Speicherung und Nutzung direkt am Standort zusammenführt. Neben klassischen Unternehmensparkplätzen können auch öffentliche Parkflächen, Wohngebiete oder Supermarktparkplätze genutzt werden. Ebenso sind Sonderlösungen möglich, etwa die Überdachung von Parkhäusern, insbesondere oberster Parkdecks, mit Photovoltaik.
Das System kombiniert Carport, Photovoltaikanlage, Energiespeicher und Ladeinfrastruktur mit intelligentem Lastmanagement. Darüber hinaus ist die Integration bidirektionaler Ladeinfrastruktur vorgesehen, wodurch Fahrzeuge perspektivisch selbst Teil des Energiesystems werden können.
Ergänzend können Zusatzfunktionen integriert werden, wie Lagerflächen, Mini-Offices oder Serviceangebote wie Snackautomaten. So entstehen multifunktionale Flächen mit zusätzlichem Nutzen.
Nutzung und Standort verstehen
- Analyse von Mobilitäts- und Energiebedarf
- Betrachtung technische und bauliche Gegebenheiten
- Einordnung regulatorischer Rahmenbedingungen
Baukastensystem entwickeln
- Skalierbare Carportlösungen für verschiedene Flächentypen
- Integration von PV, Ladeinfrastruktur und Speicherlösungen
- Vorbereitung auf bidirektionale Anwendungen
Wirtschaftlichkeit sicherstellen
- Cashflow-basierte Bewertung der Systeme
- Integration von Energiepreisen und Nutzungsszenarien
- Margenoptimierte Nutzung von Solarstrom
Technische Vielfalt ermöglichen
- Konstruktionen in Stahl oder Holz verfügbar
- Individualisierung von Stahlkonstruktionen in RAL-Farben
- Langlebige, genehmigungsfähige Systeme
Umsetzung und Skalierung
- Klare Prozesse von Planung bis Umsetzung
- Vorbereitung für Rollout über mehrere Standorte
- Integration in bestehende Infrastruktur
Solare Überdachung – Flächen doppelt nutzen
Unsere Carportlösungen machen aus Stellplätzen wertvolle Energieflächen: Pro Stellplatz kann so viel Strom erzeugt werden, dass ein E-Auto damit rund 15.000 Kilometer im Jahr fahren kann. Bei einer durchschnittlichen Fahrleistung von etwa 12.000 Kilometern pro Pkw in Deutschland wird deutlich, welches Potenzial darin steckt. Da statistisch auf jedes Auto 2,5 bis 3 Stellplätze kommen, kann solare Parkraumwirtschaft ein echter Gamechanger sein – ganz ohne zusätzliche Eingriffe in die Natur.
- Parkflächen werden zu Kraftwerken
- Reduktion von Energie- und Mobilitätskosten
- Entkopplung von volatilen Energie- und Kraftstoffpreisen
- Vorbereitung auf bidirektionales Laden
Zusätzlich ermöglicht das System:
- Neue Geschäftsmodelle rund um Energie, Speicher und Laden
- Einsatz in unterschiedlichsten Nutzungskontexten
- Erweiterung um Zusatzfeatures und Services
- Skalierbare Umsetzung von Einzelstandorten bis hin zu Netzwerken
Beispielprojekte





Projektpartner
Die Systementwicklung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit technischen und industriellen Partnern. Freinunft übernimmt die konzeptionelle Führung, die wirtschaftliche Modellierung sowie die Strukturierung des Gesamtsystems. Die Zusammenarbeit ist klar organisiert und auf Skalierbarkeit ausgelegt.
- Kontent Structures – Energy Systems GmbH – Konstruktion und Tragwerk
- Brüninghoff Energy Solutions GmbH & Co. KG – Schlüsselfertige Umsetzung



Das System kombiniert langlebiges Carport, Photovoltaikanlage, Energiespeicher und Ladeinfrastruktur mit intelligentem Lastmanagement.
Freinunft Team
Das Freinunft-Team vereint genau die Expertisen, die dieses Projekt braucht – jede Person mit eigener Stärke, gemeinsam perfekt aufeinander abgestimmt. Wie ein Schweizer Taschenmesser stehen die passenden Werkzeuge zur richtigen Zeit bereit – von Strategie und Technik bis Kommunikation und Design.
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Sebastian Schweyer
B.Eng. Energietechnik, Business Consultant (srh Fernhochschule) – Berater für erneuerbare Energien, Elektromobilität, Shared Mobility, Geschäftsmodellentwicklung
Mehr über michSebastian Schweyer -

Florian Diwok
Netzwerkpartner – M.Eng. Bauingenieurwesen, Mitglied der Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz – Berater für Regenerative Gebäudeenergiesysteme, Geothermie/Kalte Nahwärme, insbesondere in Wohnungswirtschaft und Gewerbe
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Erik Hupke
Netzwerkpartner – M.A. Architecture, Architektenkammer Thüringen – Visionär und Impulsgeber für innovative Architektur, nachhaltige Baukonzepte, Geschäftsmodelle und interdisziplinäre Zusammenarbeit

